David Cronenberg
Bild-Quelle:"moviepilot.de"
David Paul Cronenberg (* 15. März 1943 in Toronto, Ontario) ist ein vielfach preisgekrönter kanadischer Filmregisseur. Als einer der wichtigsten Begründer einer Stilrichtung des Horrorfilms, die gelegentlich als Body horror (Körperhorror) bezeichnet wird und vor allem auf der Furcht vor körperlichen Veränderungen und Infektionen aufbaut, verknüpft Cronenberg in seinen Filmen psychologische Aspekte des Horrors mit Körperlichkeit.
Cronenberg wurde als Sohn einer Musikerin und eines Schriftstellers und Verlegers in Toronto geboren. Er besuchte das North Toronto Collegiate Institute und machte später an der University of Toronto seinen Abschluss in Literatur, nachdem er zuvor Naturwissenschaften studiert hatte. Nach eigenen Angaben beeinflusst von William S. Burroughs und Vladimir Nabokov, wurde Cronenberg bekannt für innovative und verstörende, im Frühwerk auch explizite Filme, die mal Kälte, mal Sinnlichkeit ausstrahlen. Psychischer und physischer Horror gehen für den Zuschauer ineinander über, während die im Film Beteiligten die Situationen oft als alltäglich erleben.
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Regie:
1966: Transfer (Kurzfilm)
1967: From the Drain (Kurzfilm)
1969: Stereo
1970: Crimes of the Future
1975: Parasiten-Mörder (Shivers)
1977: Rabid – Der brüllende Tod (Rabid)
1979: Die Brut (The Brood)
1979: 10.000 PS – Vollgasrausch im Grenzbereich (Fast Company)
1981: Scanners – Ihre Gedanken können töten (Scanners)
1983: Videodrome
1983: The Dead Zone
1986: Die Fliege (The Fly)
1988: Die Unzertrennlichen (Dead Ringers)
1991: Naked Lunch – Nackter Rausch (Naked Lunch)
1993: M. Butterfly
1996: Crash
1999: eXistenZ
2000: American Nightmare (The American Nightmare) (Horror-Dokumentation)
2000: Camera (Kurzfilm)
2002: Spider
2003: Alias – Die Agentin (Gastdarsteller als Dr. Brezzel)
2005: A History of Violence
2007: Tödliche Versprechen – Eastern Promises