Bloodcamp

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Sunday, July 18th 2010, 1:51pm

Mel Gibson vs. Oksana Grigorieva

Was Frauen nicht wollen


Bild-Quelle:"showhype.com"


Mel Gibson im Visier der Ermittler: Die Polizei von Los Angeles untersucht ein Tonband, auf dem angeblich zu hören ist, wie der Schauspieler seine Ex-Freundin Oksana Grigorieva bepöbelt und mit dem Tode bedroht. Der Oscar-Preisträger ist derweil bemüht, sein ramponiertes Image zu polieren.

Los Angeles - Im Rahmen ihrer Ermittlungen gegen den Hollywood-Star Mel Gibson nimmt die Polizei in Los Angeles ein Tonband derzeit genau unter die Lupe. Polizeisprecher Steve Whitmore sagte der "Los Angeles Times", dass die Ermittler die Aufzeichnung eines Streits zwischen Gibson und seiner früheren russischen Lebensgefährtin Oksana Grigorieva prüfen wollten.

Der Internetdienst RadarOnline.com veröffentlichte Ausschnitte aus dem Dialog. Zweimal soll der Schauspieler demnach die Russin mit dem Tode bedroht haben. Der Mann, der auf dem Band zu hören sei, sei vollkommen außer Kontrolle, er schreie und ringe vor lauter Wut nach Luft, beschreibt RadarOnline die Situation. "Man sollte dir mit einem verdammten Baseballschläger auf den Kopf hauen", empfiehlt der Mann, der Gibson sein soll - und deutet dann an, sein weibliches Gegenüber töten und beerdigen zu wollen.

"Dafür wirst du dich eines Tages verantworten müssen, mein Junge", sagt die Frau, woraufhin ihr Gegenüber aggressiv fragt, ob sie ihm drohen wolle. "Ich bin nicht diejenige, die jemanden bedroht", so die Antwort.

Grigorieva hatte am 5. Juli Anzeige wegen häuslicher Gewalt gegen Gibson erstattet. Sie habe aus Angst um ihr Leben Aufnahmen von den Auseinandersetzungen mit ihrem Ex-Freund gemacht, sagte sie - laut RadarOnline belegen die Tonbänder die Richtigkeit der Aussage.

An einem Punkt wirft der Mann seiner Partnerin vor, ihn verlassen zu haben, als er ihre Karriere als Sängerin nicht mehr unterstützen wollte. "Ich rette nur mein Leben und das meiner Tochter!", so die Antwort. "Die Musik ist mir scheißegal, und es ist mir scheißegal, ob du einen Penny für mich ausgibst. Du hast uns fast getötet, weißt du das nicht mehr?"

Gibson versucht derzeit zu retten, was zu retten ist - und sei es nur, selber Schlagzeilen zu machen. So berichtet das Magazin "People" unter Verweis auf einen Freund des Schauspielers, Gibson habe um die Probleme in der Beziehung gewusst - und daher Anfang des Jahres eine Therapie gemacht. Ziel war demnach, einen Weg zu finden, die "ungesunde Beziehung" auf eine "friedvolle und ruhige Art" zu beenden. "Und das hat er getan."



"Du hast es verdammt noch mal verdient"

Grigorieva indes scheint das anders zu sehen. Erst kürzlich hatte sie ihrem Ex vorgeworfen, sie so heftig ins Gesicht geschlagen zu haben, dass ein Zahn zerbrach. "Was soll das für ein Mann sein? Der eine Frau schlägt, während sie ihr Baby auf dem Arm hält? Der ihr einen Zahn ausbricht?", fragt die Frau auf dem Band. Die Antwort des Mannes: "Jetzt bist du wütend! Aber weißt du was? Du hast es verdammt noch mal verdient."

Sollte sich das Band authentisch sein, könnte es zu einem für Gibson in jeder Hinsicht negativen Beweisstück vor Gericht werden - nicht nur im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen wegen häuslicher Gewalt, sondern auch im Hinblick auf die ausgesprochenen Drohungen. Diese könnten weitere gerichtliche Klagen nach sich ziehen. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, die acht Monate alte Lucia. Gibsons Anwalt Stephen Kolodny warf Grigorieva kürzlich vor, gegen eine vertrauliche Sorgerechtsvereinbarung vom Mai verstoßen zu haben. Sein Mandant habe der 40-Jährigen Zehntausende Dollar gezahlt und ihr ein Haus und ein Auto überlassen.

Der 54-jährige Oscar-Preisträger Gibson ("Braveheart") hatte für Grigorieva nach 28 Jahren Ehe seine Frau Robyn verlassen, mit der er sieben Kinder hat. Grigorieva hat einen Sohn aus einer früheren Beziehung mit dem "James Bond"-Darsteller Timothy Dalton.

Im April hatte Grigorieva die Trennung des Paars bestätigt - damals schien eine friedliche Koexistenz offenbar noch möglich. "Wir haben uns in beiderseitigem Einverständnis getrennt und werden unsere Tochter gemeinsam aufziehen", sagte sie damals. Im Mai einigte sich das Paar darauf, dass Töchterchen Lucia bei der Mutter wohnen sollte. Gibson erhielt das Besuchsrecht einschließlich Übernachtungen.


ala/han

Quelle: spiegel.de

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Wednesday, July 21st 2010, 10:48am

Lindsay Lohan bleibt voraussichtlich nur zwei Wochen hinter Gittern


Bild-Quelle:"op-online.de"


Beverly Hills. US-Schauspielerin Lindsay Lohan wird nach ihrem Haftantritt am Dienstag voraussichtlich nur rund zwei Wochen ihrer insgesamt dreimonatigen Freiheitsstrafe hinter Gittern verbringen müssen. Das erklärte die Polizei in Lynwood in Kalifornien. Die 24-Jährige werde vermutlich am 1. oder 2. August wieder aus der Haft entlassen, sagte Polizeisprecher Steve Whitmore. Darin enthalten sind bereits alle Punkte, die für eine Haftverkürzung sprechen, wie etwa gute Führung.

Wegen Überfüllung der Haftanstalten müssen die Insassinnen bei mittelschweren Delikten meist nur ein Viertel ihrer Strafe verbüßen.

Richterin Marsha Revel hat angeordnet, dass Lohan sich nach dem Ende ihrer Haftstrafe innerhalb eines Tages bei ihrem Bewährungshelfer melden muss. Außerdem verfügte sie, dass die Strafe der Schauspielerin nicht in Hausarrest oder Arbeitsstunden umgewandelt werden kann. Revel hatte vor zwei Wochen entschieden, dass Lohan gegen Bewährungsauflagen verstieß, als sie sieben Sitzung einer Suchttherapie verpasste. Sie wurde zu 90 Tagen Haft und drei Monaten in einer Entzugsklinik verurteilt.

Im Frauengefängnis von Lynwood wird Lohan getrennt von den anderen Gefangenen leben. Vor ihr verbüßten dort schon Prominente wie Paris Hilton, Nicole Richie, Michelle Rodriguez und Khloe Kardashian ihre Haftstrafen.

Quelle: sz-online.de

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Tuesday, August 17th 2010, 5:33pm

Michael Douglas an Krebs erkrankt
:huh:



Bild-Quelle:"saidaonline.com"



Der 65-jährige US-Schauspieler Michael Douglas muss sich wegen eines Tumors im Rachen einer Therapie unterziehen. Er gibt sich optimistisch.

Zu den bösen Charakteren, die er in seinen Filmen oft spielte, scheint sich die böse Nachricht zu fügen: Filmstar Michael Douglas, 65 Jahre alt, muss sich wegen eines Tumors im Rachen einer achtwöchigen Strahlen- und Chemotherapie aussetzen. Douglas ließ verbreiten, er sei „sehr zuversichtlich“, vollständig geheilt zu werden. Ärzte, die sich in US-Medien mit der bei „Ferndiagnosen“ gebotenen Vorsicht äußern, geben die Heilungschancen für bösartige Tumoren im Hals- und Rachenraum mit 50 bis 80 Prozent an.

Bei (ehemaligen) Rauchern und starken Trinkern, die für diese Erkrankung anfällig sind – und Douglas dürfte dazu zählen –, sei die Prognose schlechter. Die bei Douglas verordnete Therapie deute auf einen Tumor im fortgeschrittenen Stadium. Der Entschluss, mit seiner Erkrankung an die Öffentlichkeit zu gehen, dürfte für Michael Douglas durch die Premiere seines Films „Wall Street: Money Never Sleeps“ (Geld schläft nicht) am 25. September erzwungen worden sein. Die üblichen PR-Auftritte und Interviews, um für die Fortsetzung von „Wall Street“ (1987) zu werben, wird der Schauspieler nicht absolvieren können. Die Strahlenbehandlung von Tumoren an Zunge oder Stimmbändern soll wegen häufig vorkommenden Verbrennungen und Wunden äußerst schmerzhaft sein.

Nach einem Bericht der Zeitung „USA Today“ müssen etwa die Hälfte der Patienten während der Therapie über eine Magensonde ernährt werden. Gegenüber den Usancen noch in den 70er-Jahren würden allerdings heute die Stimmbänder nur noch in extremen Fällen entfernt. Robert Haddad, ein Spezialist für „Head and neck cancer“, spricht von „exzellenten Chancen einer Genesung“. Es bleibt Heiserkeit. Womit sich leben lässt. Die Rolle des faszinierend bösen Börsenspekulanten Gordon Gekko in Oliver Stones „Wall Street“ trug Douglas 1988 einen Oscar und die wohl entscheidende Prägung seiner Karriere ein. In diesen Zeiten, da das Ansehen von Bankern und Börsenmaklern in den USA auf Höllenniveau gefallen ist, wird Gekkos prophetisches Credo „Gier ist gut“ gern angeekelt zitiert.

Dem realen Michael Douglas scheinen die Instinkte Gekkos zu fehlen. Er klagte, bei dem Börsensturz im September 2009 habe er „unglaublich viel Geld verloren; es wird mir schwindelig, wenn ich darüber nachdenke.“ Anders als seinen Vater Kirk Douglas, der im Hollywood der 50er- und 60er-Jahre Helden aller Art und jeder Epoche verkörperte, ziehen Michael Douglas die Bösewichter an: „Ich mag gerne Schurken. Typen, die große Probleme haben, sich darin verstricken und unglaublich dafür büßen müssen.“ Nicht einmal einem Gordon Gekko würde man diesen Krebs, „The Big C“, wie viele Amerikaner „cancer“ raunend zu nennen vermeiden, an den Hals wünschen. Im Übrigen herrscht kein Mangel an Unheil im Leben von Michael Douglas.

So glücklich seine zweite Ehe mit Catherine Zeta-Jones seit November 2000 zu sein scheint, die Drogensucht und kriminelle Karriere seines Sohns aus erster Ehe wiegt das mehr als auf. Cameron Douglas (32) nahm schon als Teenager Kokain und dealte mit anderen Drogen; im April dieses Jahres wurde er wegen Drogenbesitzes zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Sein Vater, „am Boden zerstört“, hatte in einem langen, handgeschriebenen Brief an den Richter um Gnade gebeten. „Ich will Sie nicht mit einer Litanei belästigen, Cameron ist erwachsen und für sein Leben verantwortlich“, schrieb Douglas, „aber man weiß andererseits, dass Gene, Familie und der Druck von Gleichaltrigen Süchtige beeinflussen ... Ich weiß, wie es ist, seine eigene Identität im Schatten eines berühmten Vaters zu finden. Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man mit zwei Generationen (von Filmstars) zu tun hat.“ In einem Interview im Juni bekannte Michael Douglas das Offenkundige: „Ich hatte ein ziemlich hartes Jahr an der privaten Front.“ Doch habe er aus den Versäumnissen gegenüber Cameron in den letzten zehn Jahren gelernt.

Mit Zeta-Jones hat er zwei Kinder, Dylan (10) und Carys (7): „Meine Prioritäten haben sich vollständig verändert. Meine Ehe und meine Familie kommen vor meiner Karriere. Ich bin bei Filmprojekten wählerischer. Es ist schwer, mich aus dem Haus zu locken.“


Quelle: WeltOnline.de