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Tuesday, September 20th 2011, 12:38am

Emmy Awards 2011: Das sind die Gewinner

"Mad Men" und "Modern Family" sahnen wieder ab

"Mad Men" und "Modern Family" bleiben die erfolgreichsten Serien im US-Fernsehen: Sie sahnen die Top-Preise bei der Emmy-Verleihung in Los Angeles ab. Und Charlie Sheen zeigte sich versöhnlich. Er wünschte seinen Ex-Kollegen viel Erfolg mit der Sitcom "Two and a Half Men".

Das nostalgische TV-Drama "Mad Men" und die spritzige Komödie "Modern Family" sind erneut zu den besten Serien des amerikanischen Fernsehens gekürt worden. Die Satire über drei Familien und ihren Umgang mit Hürden im Alltag erhielt bei der Vergabe der begehrten Fernsehpreise in der Nacht zum Montag in Los Angeles sogar fünf Auszeichnungen. Preissegen auch für Martin Scorsese und Kate Winslet: Die beiden Oscar-Preisträger dürfen nun Emmy-Trophäen neben ihre goldenen Männer in die Vitrine stellen.

Scorsese ("Departed - Unter Feinden") wurde für eine Episode der ersten Staffel des Gangsterdramas "Boardwalk Empire" belohnt, das in Deutschland beim Bezahlsender TNT Serie zu sehen war. Winslet ("Der Vorleser") war außer sich vor Freude. Sie umarmte ihre Kollegen überschwänglich, bevor sie in einem gewagten roten Kleid den Preis für die Hauptrolle in einer Miniserie entgegennahm. In dem Fünfteiler "Mildred Pierce" des amerikanischen Kabelsenders HBO kämpft Winslet in den Wirren der Weltwirtschaftskrise um die Liebe ihrer Tochter.



"Mad Mens" Erfolg reißt nicht ab

Im Kopf-an-Kopf-Rennen um das beste Drama des Jahres errang "Mad Men" bereits im vierten Jahr den Sieg. Die Serie um eine New Yorker Werbeagentur in den 1960er Jahren läuft seit 2007 in den USA und seit 2009 auch in Deutschland - derzeit beim Digitalsender ZDFneo sowie beim Bezahlsender Fox Channel. Das Nachsehen hatte "Boardwalk Empire", das sich mit 18 Nominierungen Hoffnung auf denbegehrten Titel gemacht hatte. Der Gewinner, "Mad Men", war sogar mit 19 Nennungen in die Ausscheidung gegangen.

Bei den Komödien wiederholte die in Deutschland noch unbekannte Satire "Modern Family" ihren Erfolg von 2010. Außer dem Hauptpreis heimste sie die Nebendarsteller-Emmys für Ty Burrell und Julie Bowen ein, die in "Modern Family" als Ehepaar auftreten. Die weiteren Preise wurden Regisseur Michael Alan Spieler und den Drehbuchautoren Steve Levitan und Jeffrey Richman verliehen.

Das satirische Nachrichtenprogramm des Politkomödianten Jon Stewart ("The Daily Show With Jon Stewart") stach zum neunten Mal alle Konkurrenz aus, darunter auch die populäre Samstagabendshow "Saturday Night Life" mit Tina Fey.



Sheen auf Versöhnungskurs

Die Emmys wurden zum 63. Mal von der Amerikanischen Fernsehakademie verliehen. Durch die schmissige Show führte die Schauspielerin Jane Lynch, die vor einem Jahr einen Emmy für ihre Rolle in der Musicalserie "Glee" - in Deutschland bei Super RTL zu sehen - entgegengenommen hatte, in dieser Saison aber trotz Nominierung unterlag. Zu den Promis, die die Gewinner bekanntgaben, gehörte auch Charlie Sheen. Er wünschte seinen ehemaligen Kollegen von der Sitcom "Two and a Half Men" (in Deutschland bei ProSieben) noch einmal offiziell Erfolg für die bevorstehende Saison - und zwar "aus der Tiefe meines Herzens". Ihm war wegen Beleidigung des Produzenten der Stuhl vor die Tür gesetzt worden. (Text: stern.de)


Bei den Golden Globes hatte Boardwalk Empire die Nase noch vorne aber jetzt wieder Mad Men nach 2008, 2009, 2010 auch 2011 wieder Beste Serie! (Ob das dieses Jahr wirklich so verdient ist, lassen wir mal dahingestellt)


Beste Serie: „Mad Men“

Beste Comedy: „Modern Family“

Bester Schauspieler in einer Serie: Kyle Chandler („Friday Night Lights“)

Beste Schauspielerin in einer Serie: Julianna Margulies(„The Good Wife“)

Bester Schauspieler in einer Comedy-Serie: Jim Parsons („The Big Bang Theory“)

Beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie: Melissa McCarthy („Mike & Molly“)

Beste männliche Nebenrolle in einer Serie: Peter Dinklage („Game of Thrones“)

Beste weibliche Nebenrolle in einer Serie: Margo Martindale („Justified“)

Beste männliche Nebenrolle in einer Comedy-Serie: Ty Burrell („Modern Family“)

Beste weibliche Nebenrolle in einer Comedy-Serie: Julie Bowen („Modern Family“)

Beste Miniserie/ TV-Film: „Downtown Abbey (Masterpiece)“

Bester Schauspieler in einer Miniserie/Film: Barry Pepper („The Kennedys“)

Beste Schauspielerin in einer Miniserie/ Film: Kate Winslet („Mildred Pierce“)

Beste männliche Nebenrolle in einer Miniserie/ Film: Guy Pierce („Mildred Pierce“)

Beste weibliche Nebenrolle in einer Miniserie/ Film: Maggie Smith („Downtown Abbey“)

Beste Regie für eine Comedy-Serie: Michael Allen Spiller („Modern Family“)

Beste Regie für eine Serie: Martin Scorsese („Boardwalk Empire“)

Beste Regie für Miniserie, Film oder Special: Brian Percival („Downtown Abbey“)

Beste Varieté-, Musik- oder Comedy-Serie: „The Daily Show with Jon Stewart“

Beste Gameshow: „The Amazing Race“

Bestes Drehbuch für eine Serie: Steven Levitan, Jeffery Richmond („Modern Family“)

Bestes Drehbuch für Varité-, Musik oder Comedy-Serie: „The Daily Show with Jon Stewart“

Bestes Drehbuch für Miniserie, Film oder Special: Julian Fellowes („Downtown Abbey“)
Snow White and the Huntsman



Kinostart: 31.05.2012